30,6 Millionen Euro Förderung für Wintersport
Deutschland soll bei Olympischen Winterspielen 2030 zurück unter die drei erfolgreichsten Nationen. Um dieses Ziel zu erreichen, unterstützt der Bund die Wintersport-Spitzenverbände im kommenden Jahr mit insgesamt rund 30,6 Millionen Euro. Im Mittelpunkt stehen die Vorbereitung auf die Winterspiele 2030 in den französischen Alpen und die gezielte Förderung besonders aussichtsreicher Disziplinen.
„Wir wollen im Medaillenspiegel bei Winterspielen wieder unter die Top Drei im Nationenranking kommen. Dafür haben wir eine gute Grundlage geschaffen“, erklärte Sport-Staatsminister Ronald Rauhe.
Rund 14 Millionen Euro und damit der größte Teil der Fördermittel fließen in die Finanzierung von Trainerinnen und Trainern. Das sind 1,8 Millionen Euro mehr pro Jahr als bislang. Der Bund will damit qualifiziertes Personal langfristig an den deutschen Spitzensport binden und zugleich neue Fachkräfte gewinnen.
Für Maßnahmen der Wintersportverbände sind weitere 9,4 Millionen Euro vorgesehen. Hinzu kommen Investitionen in die Sportwissenschaft: Das Institut für Forschung und Entwicklung von Sportgeräten in Berlin erhält 3,1 Millionen Euro, das Institut für Angewandte Trainingswissenschaft in Leipzig 1,9 Millionen Euro. Weitere 2,2 Millionen Euro fließen an die Olympiastützpunkte.
Mit dem Förderpaket sollen die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Vorbereitung auf die Olympischen Winterspiele 2030 geschaffen und die internationale Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Wintersports nachhaltig verbessert werden.
Quelle: DOSB
Foto: Tadeusz Mieczynski