Deutschlandpokal der Biathleten - Tag 2
Volles Tempo auf der Strecke, höchste Konzentration am Schießstand und für jeden Fehler der Weg in die Strafrunde: Am zweiten Tag des Deutschlandpokals der Biathleten in Willingen stand am Samstag der Sprint auf Rollski an. Knapp 130 Athletinnen und Athleten traten dazu an.
Unter ihnen auch vier SCW-Sportler, nämlich Emma Paulus, Jana Hammen und Ajas Tarhanis, die ganz neu in die Jugend 16 aufgerückt sind, sowie Felix Witten, der mittlerweile in Oberwiesenthal trainiert, aber weiterhin für den Ski-Club Willingen läuft.
Jana Hammen wurde in der Jugend 16 über die sechs Kilometer nach 25:01,7 Minuten 13. Sechs Mal musste sie in die Strafrunde abbiegen. „Das Laufen war ganz gut, beim Schießen hat es nur leider gehakt“, bilanzierte sie anschließend. Vereinskollegin Emma Paulus, die am Freitag den verkürzten Einzel krankheitsbedingt noch frühzeitig abbrechen musste, wurde nach drei Strafrunden und einer Zeit von 26:53,9 Minuten 16. „Das Schießen war okay, das Laufen ging so“, lautet ihr Fazit. Der Sieg ging erneut an Alina Maier vom WSV Eppenschlag, die nach 19:15,8 Minuten die Ziellinie überquerte. Zwei Mal musste die 15-Jährige in die Strafrunde abbiegen.
Den Sieg der Jugend 17 über sechs Kilometer schnappte sich Mia Kasper vom DAV Ulm. Ihre Zeit: 18:42,4 Minuten. Nur im Liegendanschlag handelte sie sich einen Fehler ein und bei der Jugend II über 7,5 Kilometer stand Sydney-Laureen Wüstling ganz oben auf dem Podest. 23:10,2 Minuten stoppte die Uhr für sie, nur eine von zehn Scheiben ließ sie schwarz.
Für Ajas Tarhanis hieß es in der Jugend 16 nach 7,5 Kilometer und 26:17,8 Minuten Rang elf. Vier Fehler gingen auf das Konto des 15-Jährigen. „Es war recht anstrengend heute, mit dem Laufen bin ich aber zufrieden.“ Den Sieg dieser Altersklasse sicherte sich Johannes Schmidt vom WSV Warmensteinbach (22:42,8 Minuten/1 Fehler). Bei der Jugend I über 7,5 Kilometer war John Reiprich (Blau-Weiß Zwenkau) nicht zu schlagen. Seine Zeit: 20:38,7, ein Fehler wurde für ihn notiert.
Bei der Jugend II über zehn Kilometer lief Felix Witten nach 28:05,4 Minuten über die Ziellinie und wurde 25. Ein Fehler im Liegend- und zwei im Stehendanschlag gingen auf sein Konto. Es gewann Hannes Lipfert vom SV Frankenhain. Seine Zeit: 24:35,9 Minuten. Einmal musste er in die Strafrunde abbiegen.
Am Sonntag stehen dann zum Abschluss des Deutschlandpokals die Crossrennen auf dem Plan.