Deutschlandpokal der Biathleten - Tag 3
20.September 2026

Deutschlandpokal der Biathleten - Tag 3

20
September
Erstellt von Friederike Weiler - Pressechefin
Kategorie: Club-News, Biathlon
2026
20 .September 2026
Kategorie: Club-News, Biathlon
Erstellt von Friederike Weiler - Pressechefin

Die Rollskier blieben am Sonntag stehen, schnelle Beine waren aber trotzdem gefragt: Mit einem Crosswettbewerb ist der DSV-Joka-Deutschlandpokal in der EWF-Biathlon-Arena bei Regen zu Ende gegangen. Nach dem verkürzten Einzel am Freitag und dem Sprint am Samstag mussten die rund 120 Nachwuchsbiathletinnen und Nachwuchsbiathleten zum Abschluss noch einmal ohne Ski auf die Strecke. An der wesentlichen Herausforderung änderte sich jedoch nichts: Hohes Tempo beim Laufen und volle Konzentration am Schießstand waren erneut gefragt. Für die Jüngsten, also die Jugend 16, stand ein Sprint auf dem Plan, für die älteren Sportler ein Einzel, bei dem vier Mal geschossen werden musste. 

 

Auch die Aktiven des Ski-Clubs Willingen stellten sich der dritten und letzten Aufgabe des Wochenendes: Und dabei überzeugte vor allem Ajas Tarhanis in der Jugend 16 über 4,5 Kilometer. Der 15-Jährige kämpfte sich trotz fünf Schießfehlern auf den vierten Platz. Seine Zeit: 22:43,1 Minuten. „Ich bin heute sehr zufrieden mit meiner Leistung, nur beim Stehendanschlag hat’s gehakt.“ Da schoss er gleich vier Mal daneben. Es gewann Max Eberle vom SK Nesselwang, der nach 21:40,1 Minuten im Ziel war und zuvor vier Strafrunden laufen musste.

 

Jana Hammen wurde im Sprint über 4,5 Kilometer der Jugend 16 nach 30:41,7 Minuten 14. Sechs Mal musste sie in die Strafrunde abbiegen. „Crossen ist nicht meins“, sagte die 15-Jährige. Den Sieg sicherte sich Clara Weisser vom WSV Schömberg. Ihre Zeit: 20:31,6 Minuten. Die 15-Jährige hatte im Liegendanschlag zwei Scheiben schwarz gelassen, stehend ging sie mit einer Null raus. Janas Teamkollegin Emma Paulus ließ das Crossrennen aus, da sie krankheitsbedingt noch nicht wieder richtig fit war.

 

Den Sieg der Jugend 17 über sechs Kilometer schnappte sich Elena Mayr vom SC Bad Säckingen, die zwei Fehler schoss. 33:47,5 Minuten stoppte die Uhr für sie. Bei den gleichaltrigen Jungs ging der Sieg ebenfalls an den SC Bad Säckingen – und zwar an Yves Kupferer, der eine Zeit von 36:08,5 Minuten benötigte. Für seine drei Fehler kassierte er 90 Strafsekunden.  

 

Für Felix Witten hieß es in der Jugend II nach 7,5 Kilometern, neun Strafrunden und einer Zeit von 39:51,5 Minuten Rang 16. Es gewann Paul Achatz (DAV Ulm; 35:56,6 Minuten/4 Fehler). Ebenfalls ganz oben auf dem Podest stand Bianca Schuh vom DAV Ulm bei der Jugend II. Ein Fehler ging auf ihr Konto, nach 33:25,7 Minuten war sie im Ziel.

 

„Die drei Tage waren für unsere Athleten intensiv, aber sehr wertvoll. Sie haben gesehen, wo sie bereits gut aufgestellt sind und woran wir im Training noch arbeiten müssen. Gleichzeitig war es für sie etwas Besonderes, sich vor heimischer Kulisse mit der nationalen Konkurrenz messen zu können“, fasste Trainer Mario Rummel die Leistungen zusammen. Dabei standen für das Trio nicht allein die Platzierungen im Vordergrund. Der Deutschlandpokal zeigte vielmehr, wo die jungen Athleten nach dem Wechsel in die neue Altersklasse bereits gut aufgestellt sind und woran sie in den kommenden Wochen noch arbeiten müssen.

 

Auch am letzten Wettkampftag sorgten zahlreiche Helferinnen und Helfer am Schießstand, entlang der Strecke sowie im Start- und Zielbereich für einen reibungslosen Ablauf. Eltern, Vereinsmitglieder und Zuschauer feuerten die Nachwuchsbiathleten noch einmal lautstark an.