Mats Trögeler auch beim Nordcup auf Rang eins
Mit einem Sieg durch Mats Trögeler sowie mehreren wertvollen Erkenntnissen für die weitere Saisonvorbereitung kehrte das Skisprung-Team des SC Willingen um Trainer Daniel Luckey vom Nord-Cup in Bad Freienwalde zurück.
Trotz leichter Probleme bei der Anpassung an die Schanze und Sprüngen, die nicht ganz seinem Leistungsvermögen entsprachen, setzte sich Mats Trögeler bei den Schülern 12/13 mit Weiten von 63 und 62,5 Metern durch und sicherte sich den Sieg. Teamkollege Béla Asmuth hatte auf der 60-Meter-Schanze mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen und belegte mit 42 und 42,5 Metern Rang 14. Für beide Athleten stehen nun wieder Trainingseinheiten auf kleineren Schanzen an, um sich gezielt auf den ersten Schülercup der Saison im Oktober in Winterberg vorzubereiten.
Bei den Schülerinnen 14/15 erreichte Britta Kühne mit Sprüngen auf 54,5 und 58 Meter den sechsten Platz. Zwar blieb sie etwas hinter ihren starken Trainingsleistungen der vergangenen Wochen zurück, dennoch zeigte sich Trainer Luckey sehr zufrieden: „Britta hat über den Sommer enorme Fortschritte gemacht. Dadurch konnte sie selbst mit mittelmäßigen Sprüngen im vorderen Drittel eines starken Teilnehmerfeldes landen.“ Einen schwierigen Wettkampf absolvierte Emma Mungenast. Nach ihrer starken Entwicklung bis zum Sommer hatte sie ein Sturz im Juli in Hinterzarten zurückgeworfen. Seitdem arbeitet sie mit Unterstützung einer Sportpsychotherapeutin und eines Physiotherapeuten daran, wieder an ihre frühere Form anzuknüpfen. Mit Sprüngen auf 42 und 41 Meter belegte sie Rang 16.
Bei den Schülern 14/15 kam Johannes Modjesch mit Weiten von 48,5 und 47,5 Metern auf Platz 21. „Johannes hat sicherlich noch mehr Potenzial, aber er hat sich im Vergleich zu den vergangenen Wettkämpfen deutlich besser auf seine Aufgaben konzentriert“, erklärte Daniel Luckey. Paul Rummel landete mit 39,5 und 41 Metern auf Rang 26. Der Trainer sieht bei ihm eine positive Entwicklung: „Nach einem schwierigen Frühjahr zeigt Paul in den vergangenen Wochen klare Aufwärtstendenzen und gewinnt zunehmend Sicherheit und Selbstvertrauen in seine Sprünge zurück.“
Das Fazit fiel trotzdem positiv aus. „Keiner unserer Athletinnen und Athleten konnte auf dieser Schanze seine besten Sprünge zeigen. Trotzdem herrschte bei bestem spätsommerlichem Wetter eine sehr gute Stimmung im Team.“ Der Blick richtet sich nun auf den Schülercup dieses Wochenende in Degenfeld, der den letzten nationalen Formtest vor dem Winter darstellt.