Linus Kesper im Verfolger auf Rang drei
Mit einem dritten und einem vierten Platz ist Biathlet Linus Kesper vom Ski-Club Willingen vom 6. Deutschlandpokal aus Oberwiesenthal im Erzgebirge zurückgekehrt. Vereinskollege Felix Witten wurde Siebter und Elfter.
Die Wettkämpfe waren aufgrund der Wind- und Regenvorhersagen jeweils um einen Tag vorgezogen worden – eine gute Entscheidung. So herrschten am Fichtelberg zumindest im Sprint noch ordentliche Bedingungen, während am Samstag der Wind das Geschehen dominierte.
Im Sprint über zehn Kilometer leistete sich Kesper nur im Stehendschießen einen Fehler und überquerte die Ziellinie nach 28:40 Minuten als Vierter der Herren. Es siegte Raphael Heiland vom SC Partenkirchen (27:53,2/2 Fehler). „Am Freitag lief’s nicht so gut. Das Schießen war zwar okay, aber dafür hat das Laufen nicht richtig geklappt“, sagte der 22-Jährige. Am Samstag sah das schon wieder anders aus: Über die 12,5 Kilometer im Verfolger kämpfte sich Linus Kesper auf Rang drei nach vorn. Trotz der insgesamt acht Fehlschüsse hatte er die Lotterie am Schießstand mit einer starken Laufleistung ausgleichen können. Seine Zeit: 40:13,5 Minuten. „Ich habe zwar viele Scheiben stehen lassen, das war aber trotz des Windes noch okay“, sagte Kesper und ergänzte: „Mit dem Laufen war ich richtig zufrieden, ab der dritten Runde ging es wieder richtig gut.“
Felix Witten, der auch für den SCW startet und das Sportinternat in Oberwiesenthal besucht, sicherte sich am Freitag im Sprint der Jugend II (AK 18/19) über zehn Kilometer nach einer Strafrunde, die er sich im Stehendanschlag eingehandelt hatte, Rang sieben. Seine Zeit: 30:14,1 Minuten. Es gewann Anton Hasenknopf (Bischofswiesen; 29:12,9/2). Im Verfolger über 12,5 Kilometer fiel Witten nach sieben Fehlern und 46:21,1 Minuten auf Rang elf zurück. Den Sieg schnappte sich Julian Schraag (Ulm; 39:56,5/4). Nun steht nur noch das Finale des Deutschlandpokals an – und zwar vom 6. bis 8. März in Ruhpolding. „Jetzt heißt es nur noch, die Wettkämpfe gut durchzubringen und dann ist die Saison auch schon wieder um“, so Linus Kesper. Foto: Kevin Voigt