Missgeschick verhindert den Podestplatz
Linus Kesper vom Ski-Club Willingen ist beim Deutschlandpokal der Biathleten am Notschrei, der auch gleichzeitig als Alpencup ausgetragen wurde, vergangenes Wochenende Sechster und Zwölfter geworden. Ein kleines Missgeschick im Sprint am Sonntag verhinderte sogar einen Podestplatz.
Im verkürzten Einzel am Samstag über 15 Kilometer ist der 22-Jährige nach 40:22,5 Minuten auf Rang sechs gelaufen. Insgesamt ließ er drei von 20 Scheiben stehen und kassierte dafür 135 Strafsekunden. Es siegte Fabian Kaskel (Todtnau; 39:17,7 Minuten/2 Fehler). Am Sonntag landete Kesper im Sprint über zehn Kilometer dann auf Rang zwölf. Einmal musste er in die Strafrunde abbiegen und überquerte die Ziellinie nach 25:18,2 Minuten. Ganz oben auf dem Podest stand Tim Nechwatal (Schömberg; 24:18,1/1). „Ich bin gar nicht so unzufrieden mit dem Wochenende. Vom Laufen her habe ich mich am Samstag ganz gut gefühlt und auch das Ergebnis geht in Ordnung, auch wenn’s am Ende ein Fehler zu viel war“, sagte Kesper und fügte an: „Am Sonntag habe ich leider den letzten Schuss vorbei gehauen, ansonsten war das Rennen echt gut, auch wenn die Ergebnisliste etwas anderes sagt.“ Denn: Der Biathlet war tatsächlich auf seiner Heimstrecke in der ersten Runde falsch gelaufen und musste dann wieder umdrehen. „Dadurch habe ich viel Zeit liegen gelassen und einen super Platz verpasst“, so Kesper, der mittlerweile aber wieder über sein Missgeschick schmunzeln konnte, und ergänzte: „Vom Laufen her klappt es derzeit wieder deutlich besser und daher gehe ich sehr positiv aus dem Wochenende.“
Felix Witten, der ebenfalls für den SC Willingen startet, aber das Sportinternat in Oberwiesenthal besucht, reichte es im Einzel am Samstag nach 15 Kilometern und sieben Fehlern nur für Rang 50. Seine Zeit: 42:44,3 Minuten. Am Sonntag im Sprint kam er nach 28:51,1 Minuten und vier Fehlern auf Rang 57. Foto: Kevin Voigt